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Bitumen Bitumen ist ein hochwertiger Basisbaustoff für die Herstellung von Asphalt. Bitumen wird überwiegend aus der Verarbeitung von Erdöl gewonnen. In den Erdölraffinerien wird durch Destillation das Erdöl in seine leicht flüchtigen Bestandteile wie Benzin, in die verschiedenen Öle, und letztlich in das Bitumen zerlegt. Neueste Herstellungsmethoden zielen aber inzwischen auch auf die Verwendung von nachwachsenden Rohstoffen ab.
Das Bitumen dient der dauerhaften Verklebung der Gesteine im Asphalt. Die Vorteile von Bitumen sind die einfache Verarbeitbarkeit bei der Herstellung von Asphalt, die gute Haftung am Gestein und die guten Gebrauchseigenschaften.
Die richtige Bitumensorte für den jeweiligen Anwendungszweck zu bestimmen, ist zum einen über die Straßenbauvorschriften geregelt, zum anderen aber auch durch die Produktentwicklung der bam gewährleistet.
Weiterführende Informationen zu Bitumen erhalten Sie von der Arbit, der Arbeitsgemeinschaft der Bitumenindustrie in Hamburg, unter der Internetadresse: www.arbit.de.
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Ein See aus Bitumen
Der Asphaltsee erstreckt sich auf einer Fläche von ca. 40 ha. In seiner Tiefe sprudelt permanent heißes, flüssiges Bitumen aus der Erdkruste und vermischt sich mit Gestein. Aus dieser Mischung entsteht Asphalt. Es wird vermutet, dass unter der Insel Trinidad zwei tektonische Platten aneinander stoßen und Druck auf ein darunter liegendes Erdölvorkommen ausüben. Der hohe Druck führt zur Entstehung des heißen Bitumens, welches seinen Weg nach oben sucht und auf der Insel einen Ausgang findet. Diese tektonische Konstellation entstand vor ca. 70 Mio. Jahren.
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