Schon im Altertum vertraute man auf Asphalt

Der Name Asphalt wurde in der homerischen Zeit von den Griechen übernommen. Diese bezeichneten mit „asphaltos” das Erdpech, das mit „fest, sicher, unzerstörbar" übersetzt werden kann. Die Anwendung von Erdölrückständen und asphaltähnlichen Massen ist seit tausenden Jahren v. Chr. nachgewiesen. Ab dem 4. Jahrtausend v. Chr. wurde in Mesopotamien bereits Asphalt als Mörtel eingesetzt. Die Sumerer dichteten mit Asphalt ihre Wasserleitungen, Zisternen, Körbe und andere Gefäße.

Es wurden Gebäude ausgegraben, bei denen Asphalt als Kleber bei Fußböden und Bädern benutzt worden war und auch der Mörtel für Teile der chinesischen Mauer wurde aus Asphalt hergestellt. In der Medizin wurden Bitumen und Asphalt vielfach als Universalheilmittel eingesetzt. Der griechische Arzt Hippokrates verordnete Asphalt zur äußerlichen Anwendung, Neros Leibarzt fügte seinem berühmten Theriak, das bis ins 18. Jahrhundert ein bekanntes Arzneimittel war, ebenfalls Asphalt bei.

 

 

Hippokrates von Kos
gilt als der berühmteste Arzt des Altertums.