Die Rohstoffe unseres Asphalts

Bitumen
Ist der entscheidende Baustoff zur Herstellung von Asphaltmischgut. Es ist das Bindemittel, das die Gesteine im Asphaltmischgut umschließt und miteinander dauerhaft verklebt. Bitumen wird im flüssigen Zustand bei Temperaturen von ca. 180 °C gelagert und transportiert.

Heißflüssig wird es der Mischung zudosiert und dient dann als Schmiermittel für den Einbau und die Verdichtung des Asphaltmischguts. Direkt nach der Abkühlung kann der Asphalt genutzt werden.

Gestein
Im Asphaltmischgut der bam werden hauptsächlich Gesteinskörnungen verwendet, die in Bayern als Rohstoff gewonnen werden. Die Geologie Bayerns stellt alle notwendigen Gesteinsarten zur Verfügung: Moränekies, Natursand, Granit, Kalkstein, Basalt, Diabas und einige andere Sorten.

Das Einsatzgebiet des Asphaltmischgutes im Straßenbau bestimmt die Verwendung der jeweiligen Gesteinsart.

Asphalt
Bei den Straßenbaumaßnahmen fällt Ausbauasphalt an, der zu 100 % im neuen Asphaltmischgut wiederverwertet werden kann. Unsere Asphaltmischwerke nehmen den Ausbauasphalt an, bereiten ihn auf und setzen ihn als Produkt für das Asphaltmischgut wieder ein.

Dieses Gemisch ist qualitativ genau­so gut wie mit neuen Rohstoffen hergestellter Asphalt.

Bitumen wird ausnahmslos aus der Verarbeitung von Erdöl gewonnen. In den Erdölraffinerien wird das Erdöl durch Destillation in seine Bestandteile zerlegt: Benzin, verschiedene Öle, Diesel und letztlich Bitumen.
Das Felsgestein wird in Steinbrüchen durch Sprengung gewonnen und anschließend zu den geforderten Korngrößen aufbereitet.